Grüner Ring - Region Bremen

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Die Landschaft

Geest

Radfahrer in der Wildeshauser Geest
Die Geest entstand durch mächtige Geröllablagerungen während der Eiszeit. Die Aufschüttungen aus losem Sand, geschichtetem Kies, Lehm und Ton sind eher trocken. Die Fruchtbarkeit der Böden variiert stark. Auf den leicht hügeligen Geestrücken ist eine vielfältige Landschaft entstanden mit ausgedehnten Waldgebieten, schmalen Bachtälern, wogenden Getreidefeldern, Mooren und Resten ehemaliger Heideflächen. Bereits in der Steinzeit war die Geest das bevorzugte Siedlungsgebiet für die Menschen in Norddeutschland. Zeugen dieser alten Kultur sind die erhaltenen zahlreichen Großsteingräber in der Region.

Kühe in der Marsch
Marsch

Die Marsch ist flaches Schwemmland entweder nahe der gezeitenbewegten Nordsee oder an den Unterläufen der tidebeeinflussten Flüsse, zu denen auch die untere Weser gehört. Die Marsch entstand nach der Eiszeit durch regelmäßige Überschwemmungen und ist durch fruchtbare Kleiböden geprägt. Für die Besiedlung wurde das nasse Land mit einem durchdachten Bewässerungssystem aus Sielen und Gräben trockengelegt und durch Deiche vor Hochwasser geschützt. Die alten Bauernhöfe stehen zum Schutz vor Hochwasser noch auf Wurten. Auf dem gewonnenen Land wird vor allem Viehhaltung und teilweise auch Ackerbau betrieben.Wälder gibt es hier nicht und so breitet sich eine beeindruckende Landschaft aus - mit einem weiten Blick zum Horizont, mit Wiesen und Weiden, Gräben und Deichen.

Moore
Moorsee
Moore bestehen aus Torf, der aus Ablagerungen abgestorbener Pflanzenteile entstanden ist. Sie bildeten sich in den letzten 8000 Jahren in Bereichen ohne ausreichenden Wasserabzug heraus. Wasserüberschuss und Sauerstoff- mangel verhindern die Zersetzung von abgestorbenen Pflanzen. Je nach Grundwasserstand werden Nieder- und Hochmoore unterschieden. Mit rund 360 km² Fläche ist das Teufelsmoor bei Worpswede das größte Moorgebiet in der Region Bremen. Die nassen und kalten Moore waren lange Zeit kaum passierbar, so dass Menschen sie mieden. Mühsam und entbehrungsreich wurden die Moore durch Entwässerungen und Torfabbau urbar gemacht. Sie werden heute meist als Grünland genutzt.

Weserpromenade bei Nacht
Weser

Die Weser ist ein 440 km langer Strom. Sie entsteht aus der Vereinigung von Werra und Fulda in Hann.-Münden und mündet bei Bremerhaven in die Nordsee. Im Raum Bremen fließen die Nebenflüsse Eyter, Ochtum und Lesum in die Weser. Bis zum Weserwehr in Bremen strömt die Mittelweser in weiten Schleifen durch Norddeutschland. Dort beginnt der Einfluss der Gezeiten: Die Unterweser ist wie die Nordsee durch den Wechsel von Ebbe und Flut geprägt. Auch Sturmfluten erreichen Bremen. Der Strom ist auf ganzer Länge schiffbar und für die Binnenschifffahrt von Bedeutung. Die Unterweser ist Seeschifffahrtsstraße: Große Seeschiffe fahren bis zu den Häfen in Bremen stromaufwärts.

 

 



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